“Gegen das Wetter, das derzeit den Feinstaub über der Stadt festhält, kann man nichts machen. Aber die Stadtregierung kann endlich die Ursachen der Entstehung von Feinstaub bekämpfen. Und da ist der Verkehr nicht der Hauptverursacher“, erklärt der Chef des Wiener BZÖ, Michael Tscharnutter.
„Eine Förderung der thermischen Sanierung und verbilligte Öffi-Tickets wären der richtige Weg. Aber die rot-grüne Stadtregierung nützt das Feinstaubthema ja nur dazu, den Menschen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen“, kritisiert Tscharnutter.
„Die einzige Idee, die die grüne Verkehrsstadträtin Vassilakou zum Kampf gegen die Feinstaubbelastung hat, ist eine Schnapsidee, nämlich die Verteuerung der Kurzparkzonen“, erinnert Tscharnutter. Doch durch diese Maßnahme werde das Verkehrsaufkommen nicht reduziert. Nur ein stark verbilligtes „Feinstaubticket“ für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien und dem Umland wäre ein echter Anreiz, bei diesen Wetterlagen den Wagen stehen zu lassen, erklärt Tscharnutter.
Statt reflexartig immer nur dem Autoverkehr die Schuld an der Feinstaubbelastung zu geben, sollten sich Vassilakou, Sima und Co. auch „intensiver mit den Hauptverursachern auseinander setzen“, rät Tscharnutter und verlangt eine Offensive zur Reduktion der Belastungen durch Hausbrand. „Thermische Sanierungen und die Umrüstungen auf emmissionsärmere Heizanlagen müssen auch gefördert werden, verlangt der Wiener BZÖ-Chef.