„Die Zahlen des AMS für den November 2011 zeigen deutlich die dramatische Situation für Wiener Lehrstellensuchende. Auf rund 1.500 Lehrstellensuchende kommen nur rund 350 offenen Lehrstellen, damit ist Wien Schlusslicht“, erklärte heute der Obmann des BZÖ-Wien, Michael Tscharnutter.
Nicht nur, dass Wien mit 9 Prozent Arbeitslosigkeit im Spitzenfeld der Bundesländer liegt, fehlen gerade für Jugendliche entsprechende Lehrstellen. Alleine im November über 1.000, weist Tscharnutter auf die dramatische Lage hin.
Der Wirtschaftsstandort Wien leidet seit Jahren unter Betriebsabsiedlungen, Pleitewellen und einer überbordenden Bürokratie, die die Gründung von Unternehmen eher verhindert als fördert.
„Jetzt sind Konzepte und eine aktive Wirtschaftspolitik gefragt. Sowohl bei der Ansiedlung von Betrieben, als auch bei der Entbürokratisierung und der Vereinfachung von Unternehmensgründungen“, schloss Tscharnutter.